Guten Tag H. Schmidt,

ich bin mehr aus Zufall auf Ihre Seite aufmerksam geworden,
möchte ihr Angebot aus akutellem Anlass aber gerne annehmen.
Ich m,32 seit 1 1/2 Jahren mit meiner Frau,33 glücklich verh.
Wir haben zwei Kinder 3 3/4,w und 1 1/4,m J. alt.

Ich liebe meine Frau und meine Kinder! Dennoch fühle ich mich
z. Zt. stark von einer anderen Frau, einer Arbeitskollegin,
angezogen.

Wie kann das eigentlich sein? Was geht hier im menschlichen Körper
vor? Wo ist der Schalter, den man umzulegen hat bzw. der einem sagt:
"Momentmal, Du hast doch alles was Du brauchst, was möchtest Du denn jetzt
noch; Welcher Preis ist Dir dieser "Ausflug" wert.? usw.

Wie sind diese Gefühle, Momente od. ähnl. zu werten.

Für Ihren fachlichen Rat, schon jetzt vielen Dank.

Gruß
S.

Hallo,
ich musste bei Ihrem Brief ein wenig schmunzeln. Sie geben sich so köstlich passiv bei Ihrer Liebesgeschichte, so, als wäre das ein ganz entfernter biologischer Vorgang in Ihrem Körper und ein wunderlich Ding der menschlichen Natur. Dabei wollen Sie sich aber doch nur darüber hinweg schmuggeln, dass es ganz allein in Ihrer Verantwortung liegt, wie Sie sich verhalten. Sie selber haben es in der Hand, nicht das Schicksal oder Ihr Körper. Sie ganz allein sind mit all Ihrer ernsthaften Verantwortung für sich, Ihre Frau und Ihre Kinder gefragt. Und nur Sie allein müssen sich jetzt verantwortlich entscheiden. Niemand kann Ihnen das abnehmen.

Dabei wünsche ich Ihnen alles Gute!
Dipl.-Psych. H.-R. Schmidt