Meine Familie besteht aus 5 Personen Mädchen 17 / Sohn 14 / Mädchen 11 meinen Ehemann und Vater der drei Kinder und mir der Mutter. Unser Sohn war von anfang an der unruhige Geist der Familie er forderte sehr viel aufmerksamkeit und wollte immer seinen willen durchsetzen mit der Schule gab es auch immer schwierigkeiten dort erschien er erst gar nicht statt dessen fuhr er viel lieber mit der Eisenbahn spatzieren er blieb sogar mit 8 Jahren eine ganze Nacht verschwunden jedes mal ließ ich ihn durch die Polizei suchen und stand todesängste aus ihm könnte was zu stoßen darüber wurde auch das Jugendamt aufmerksam weil die schule es nicht mehr einsah das für meinen Sohn extra Würste gebraten werden sollte . als er nach Hause kam bekam er einen solchen Wut anfall das er kaum zu bändigen war er rast auf seine Schwestern mit einen Küchenmesser drauflos ich versuchte ihn auf zu halten damit kein unglück geschah . das Jugendamt empfahl uns sich eine weile von ihm zu trennen weil auch die Schwestern uns als Eltern bräuchten und er die erste Rolle in der familie immer spielen wollte so gaben wir ihn schweren herzens ab , dieser zustand dauert nun schon fast 5 Jahre und die Gruppe selber ist ausgereizt weil er durch sein verhalten im sozialem bereich ausgegrenzt wird er ist zwar 14 aber auf dem sozialem stand eines 10 Jähriegen auch wir wollen unseren Sohn nicht länger dieser quälerei aussetzen er braucht uns als Familie . Seid dem Tod seiner Oma im Dezember 2002 ist mein Sohn aber ganz verändert er bekommt jetzt häufiger tobsuchtsanfälle und droht sich selber umzubringen . Voriege woche war es extrem schlimm ich habe solche Panik das er sich wirklich was antut ich liebe mein Kind und ich zeige es ihm so oft es geht wenn er nach hause kommt und auch das er im Mai ganz zu hause ist dafür habe ich gekämpft . Nun will man mir einreden mit meine Kind stimme Neurolgisch etwas nicht ( Der wäre nicht richtig im Kopf ich will das aber nicht glauben ich glaube ihm fehlt eher das gefühl geliebt zuwerden und meine nähe als Mutter ) . Im übriegen hat man mir gesagt mein Kind könnte uns Erwachsene komplett steuern so wie er es haben möchte . Aussage des Heimes . Ich bitte um ihre Meinung liege ich denn so falsch bei meinem Kind ?

Hallo,
vielen Dank für Ihren Brief! Leider fehlen mir sehr viele Informationen, damit ich mir ein Bild machen kann. Ich müsste viel mehr über Ihre bisherige Erziehung, Ihr Familienleben, Ihren Mann und sein Verhältnis zu den Kindern, das Verhältnis zwischen Ihren Kindern, die Rolle der verstorbenen Oma, die bisherige Entwicklungsgeschichte Ihres Sohnes einschließlich bisheriger Untersuchungen oder Behandlungen wissen. Ich weiß nur Eines, dass Sie Ihren Sohn lieben und nicht wissen, wie Sie ihm helfen können. Ich kann auch nicht beurteilen, ob es eine wirkliche gute Lösung war, ihn 5 Jahre aus der Familie heraus zu nehmen. Das ist ja für ihn ein Drittel seines ganzen bisherigen Lebens.
Mein Rat: Besprechen Sie mit dem Jugendamt und mit dem Heim, ob Sie nicht eine Familientherapie machen sollten, um sich auf die Heimkehr Ihres Sohnes systematisch vorzubereiten. Wenn das Heim meint, Sie seien zu schwache Eltern und der Sohn könne Sie beliebig steuern, dann müssen Sie eine Familientherapie machen, in der Sie lernen, starke und konsequent-liebevolle Eltern zu werden. Es gibt Familientherapiemethoden, mit denen man das lernen kann (z.B. "Triple P", oder "Elterliche Präsenz"). Fragen Sie im Heim oder im Jugendamt nach solchen Therapiemöglichkeiten in Ihrer Umgebung. Möglicherweise hält Ihre regionale Erziehungsberatungsstelle solche Therapien kostenlos vor.
Bevor Sie solch eine Therapie in Absprache mit dem Heim nicht begonnen haben, sollten Sie keine voreiligen Schritte ohne Absprache mit dem Heim unternehmen.
Mit Gruß, Ihr
Dipl.-Psych. Hans-Reinhard Schmidt