| Hallo Herr Schmidt, ich weiß dass ich keine Email-Therapie geordert habe, aber ich versuche es trotzdem. ich hatte mich selber ähnlich eingeschätzt wie Sie. Folgendermaßen hatten Sie mich eingeschätzt: introvertiert ungesellig selbstunzufrieden selbstunsicher schildert sich wie eine Frau (was bedeutet das eigentlich??) nicht sehr offen und selbstkritisch keine Gelassenheit und Selbstvertrauen zögernd, irritierbar Für mich war es eine Große Hürde Kontakt mit Ihnen aufzunehmen. Bisher dachte ich einen Seelenklemptner nicht zu brauchen. Aber genau wie Sie mich beschreiben, möchte ich nicht sein. Ich glaube das Lösungswort heißt Selbstvertrauen. Seit nun fast 6 Jahren versuche ich selber wieder ein gutes Selbstvertrauen zu bekommen. Ohne Erfolg (mal mehr dann wieder ganz wenig). Nun meine Frage: Gibt es eine Heilung? Wenn ich morgens zur Arbeit geh steigt mein Puls um 20 und ich verkrampfe. Und das nicht nur zur Arbeit auch wenn wir irgendwo eingeladen sind oder ähnliches. Wissen Sie, ich möchte mein 30er mit erhobenen Haupt feiern und ein richtig guter Vater für mein Kind (bald Kinder) sein. Gruß |
Mein Lieber,
natürlich gibt es "Heilung". Ihre Probleme lassen sich
mit einer Psychotherapie, vielleicht am besten einer
Verhaltenstherapie, auf jeden Fall mildern oder lösen. Suchen
Sie sich in Ihrer Umgebung einen oder mehrere Psychologische
Psychotherapeuten aus (Branchenverzeichnis) und vereinbaren Sie
ein Erstgespräch. Schildern Sie dann Ihre Schwierigkeiten
ausführlich. Wählen Sie danach eine(n) Therapeuten(-in) Ihres
Vertrauens (ganz aus dem Bauch heraus) aus und machen Sie eine
Psychotherapie. Eine Gruppentherapie würde Ihnen vielleicht
besonders gut tun, aber sie ist nicht so leicht zu kriegen.
Achten Sie bei der Therapeutenauswahl darauf, dass der
Psychotherapeut zur Abrechnung mit Ihrer Krankenversicherung
zugelassen ist. Dann bezahlt Ihre Krankenkasse die Therapie.
Wenn Sie ienen Verhaltenstherapeuten wählen, wird der
Schwerpunkt der Therapie mehr auf der konkreten
Alltagsbewältigung und der Erzielung von Erfolgserlebnissen und
Hemmungsüberwindungen liegen. Wenn Sie eine
tiefenpsychologisch-psychoanalytische Therapie wählen, wird der
Schwerpunkt mehr auf den lebengeschichtlichen
Verstehenszusammenhängen Ihrer Probleme liegen.
Ich wünsche Ihnen persönlich jedenfalls gutes Gelingen, und
Ihre Kinder haben in Ihnen so wie so und ohne Zweifel einen sehr
guten Vater!
Ihr Dipl.-Psych. Hans-Reinhard Schmidt