Hallo und guten Abend,ich habe eigentlich nur eine kurze frage ,die meinen Neffen betrieft. Er ist in einem Haus für betreutes Wohnen, aus dem Grund weil er als kleines kund (3 Jahre) in der Ehe meiner Schwester sehr viele schlimme sachen miterlebt hat. Gewalt gegenüber meiner Schwester, nicht an ihm. Er hat dadurch Probleme bekommen die dort außerhalb der Familie versucht werden zu Therapieren.Er ist seit fast11/2 Jahren dort. Mittlerweile ist er 11jahre alt und eigentlich hat sich meiner Meinung nach nichts getan. Die einzige Therapie die er hat ist reiten, er ist nicht schwer erziehbar sondern ist einfach anstrengend und in dem haus leicht aufbrausend. Nun meine frage; es ist so das er nur alle zwei Wochen nach hause darf, hat er wieder was angestellt fällt das nach hause fahren aus. Ist es richtig ein Kind mit diesem Entzug zu bestrafen, ihm zu verbieten nach hause zu fahren ?Ich habe damit meine Probleme und freue mich über eine antwort .       Gruß D

Liebe D,
leider schreiben Sie so wenig, dass ich mir von der Gesamtsituation Ihres Neffen kein Bild machen kann. Dazu müsste ich viel mehr Information von Ihnen haben. Kinder müssen ja in der Regel nur so lange im Heim bleiben, solange sich in ihrer Familie nichts auf Dauer verbessert hat. Schon aus Kostengründen wird jedes Jugendamt ein Heimkind sofort wieder nach Hause lassen, sobald sich dort alles dauerhaft zum Guten verändert hat. Die Therapie muss also an der Familie ansetzen, nicht so sehr am Heimkind. Und wie es damit in der Familie Ihrer Schwester aussieht, kann ich ohne weitere Information nicht beurteilen. Aber wahrscheinlich sieht es damit nicht zum Besten aus, oder?
Dipl.-Psych. H.-R. Schmidt