| sehr geehrter Herr
Schmidt, insgesamt habe ich drei kinder 1 mädchen (4 jahre ) und zwei jungen (9 und 6) der 6 jährige leidet unter wahrnemungsstörrungen ist beim kinderspychologen und ergotherapeuten sowie bei einer kinderheilpädagogin. dem Kinderpsychologen ist er sehr verschlossen gegenüber was wiederrum anders beim ergotherapeuten ist ! mein 9 jähriger sohn ist ebenfalls beim kinderpsychologen ist ihm gegenüber ebenfalls sehr verschlossen wir gehen jetzt seit fast drei jahren dort hin weill er sehr schüchtern ist sich nicht anderen gegenüber öffnen kann zudem ist er noch ein gewohnheits mensch kann sich neuen situationen nicht richtig anpassen! Er wahr ebenfalls in ergotherapie wurde offener sogar die Lehrerin hat nur positiv von ihn gesprochen nun bekommen wir keine ergotherapie mehr verschrieben ,er verschliest sich der Lehrerin hat sich also in den sinne wieder zurück entwickelt! Ich habe das Gefühl das beide kinder entweder den kinderpsychologen nicht mögen weil seit der ganzen langen zeit öffnen sie sich mehr den ergotherapeuten als den kinderpsychologen,spreche ich dieses aber in einer sitzung an will er davon nichts hören sobald ein problem in der schule auftaucht will er das beide kinder in so einer art anstalt gehen für mehrere monate ,dieses allerdings will ich nicht ich denke wenn ein problem auftaucht dann sollte man dieses auch versuchen zu lösen und nicht den kopf in den sand stecken,was bringt mir dieses wenn ich nur von den positiven dingen berichte im entefeckt fühle ich mich von dem kinderpsychologen alleine gelassen,ich bin wirklich ernsthaft am überlegen mir einen anderen zu suchen !Wie denken sie darüber,ich habe wirklich angst das er mir über die behörden die kinder weg nehmen kann ,weill ich verweigere meine kinder in eine anstalt zuschicken was er mir jedes mal ans herz legt nur weil sie sich ihm nicht öffnen! Warum hat aber der Ergotherapeut der weitaus mehr für uns getan hat als der psychologe diese probleme nicht ,warum habe´n sich beide kinder den zum positiven entwickelt als sie noch in behandlung waren! Und beide Kinder gehen nicht gerne zum Psychologen ,was soll ich tun ? es muss doch eine möglichkeit geben all dieses ambulant zu machen es sind doch in dem sinne keine härte fälle,es gibt weitaus kinder die schlimmere probleme haben als meine! |
Hallo,
vielen Dank für Ihren Brief! Leider teilen Sie nichts über Ihre
weitere Familiensituation mit. Ich vermute aber mal, dass Sie
alleinerziehend sind? Oder welche Rolle spielt der Vater Ihrer
Kinder? Überhaupt finde ich auffallend, dass sich wohl die
Therapien Ihrer Kinder nur auf das einzelne Kind, aber gar nicht
um die Familiensituation zu drehen scheinen. Man muss doch aber
Kinder immer im Zusammenhang mit ihrer Familie sehen und
behandeln. Es genügt selten, einen "Kinderpsychologen"
(diese Berufsbezeichnung gibt es ja auch gar nicht) auf ein Kind
anzusetzen. Man muss immer die ganze Familie mehr oder weniger
(je kleiner die Kinder, um so mehr) mitbehandeln, also vor allem
die Eltern.
Was also ist das Familienproblem, unter dem Sie und Ihre Kinder leiden? Darüber schreiben Sie leider nichts. Heißt das, dass Sie es auch gar nicht wissen? Ich rate Ihnen, Ihre örtliche Erziehungsberatungsstelle aufzusuchen und dort nach einer Familientherapie für sich und Ihre Familie zu fragen. Auch der Vater muss sich dabei einbringen. Besprechen Sie dies mit Ihrem "Kinderpsychologen", und wenn er es nicht unterstützt, gehen Sie trotzdem in die Beratungsstelle und besprechen dort das weitere Vorgehen und Ihre Unzufriedenheiten mit dem "Kinderpsychologen". Die Beratungsstelle darf dann in Ihrem Auftrag auch mit dem "Kinderpsychologen" aushandeln, wie es weitergehen soll. Auf jeden Fall sollten Sie die Therapie auf die Familie ausweiten, also sich selbst und den Vater der Kinder mit einbeziehen.
Dipl.-Psych. H.-R. Schmidt