| Lebensweg meines Sohnes (14) mit 7 kam er in eine normale Grundschule wo er nach wenigen Tagen in die Vorschulklasse abgeschoben wurde wegen Verhaltensaufälligkeit seine Entwicklung läge zurück und er könnte nicht ruhig sitzen auch seine Motorik wäre auch nicht Altersgemäß . Nach dem Jahr meldete ich ihn dann in einer anderen Schule an um das erste Jahr ihm einen neuen Start zuverschaffen die Lehrein empfahl mir einen Test machen zulassen der auf MCD weisen sollte . Den machte ich auch herrauskam er wäre ein MCD Kind mit HKS also wurde er nach dem ersten Schuljahr in eine E Schule für Verhaltensaufällige Kinder geschickt . Ab da entwickelte sich so eine art Spirale er lief weg aus der Schule klaute wie ein Rabe fing an zu lügen prügelt sich nur noch wurde richtig Agressiv er blieb mit fast 9 jahren eine ganze Nacht verschwunden als er nach Hause kam ging er mit einem Messer auf seine Schwestern los so das ich entnervt ihn erst mal abgab . Nun war er 4,5 Jahre in eine Einrichtung für Verhaltensaufällige Kinder mit allen höhen und Tiefen sein Unrechtsbewußtsein ist immer noch nicht vorhanden wie genau seine starke Agressivität er bekommt aus heiterm Himmel Wutausbrüche versucht alle gegeneinander auszuspielen er klaut immer noch er Lügt wie gedruckt und haut ständig aus dem Heim ab zu uns nach Hause auch ist er in der Entwicklung immer noch auf den Stand eines 10 Jährigen . seine Körperkontakt zu anderen Mitschülern ist immer noch mit Schlagen und treten behaftet er stellt sich neunen Veränderungen mit Agressiven boykott entgegen er soll im Mai 2003 aus dem Heim entlassen werden an Hand des berichtes aus dem Heim sind auch die Erzieher mit Ihrem latein am Ende . In den letzten Tagen ist er zwei mal abgehauen eine Nacht davon hat er in unserem Keller verbracht er war total verstörrt am nächsten Tag als ich ihm fand und floh auf einem Baum wo er lautstark immer wieder schrie ihr wollt mich nicht mehr er will auch nicht mehr er führte sich wie ein Verrückter auf die Nachbarn schauten mich entgeistert an ich versuchte ihn erst mal zu beruhigen um ihn nach Hause zu bekommen dort sprach ich mit ihm in einen ruhigen Ton das wir ihn wieder zurück bringen müßten ins Heim . Am nächsten Tag lief er dort wieder weg und kam postwendent nach Hause als mein Mann ihn zurück bringen wollte versuchte er wieder zu flüchten schrie lauthals als ob mein Mann ihn mißhandeln würde wieder Kopfschütteln der Nachbarn dieses arme Kind führte uns wie Verbrecher vor er braucht das Schauspiel er provoziert es sogar . Mittlerweile weiß das Heim wie auch wir uns keinen Rat was würden sie uns raten ist unser Kind noch normal ? |
Hallo.
es sieht so aus, als hätten Sie es bisher als Eltern leider
nicht geschafft, sich als Familie auf die
Entwicklungsschwierigkeiten Ihres Sohnes einzustellen und ihn so
anzunehmen und zu lieben, wie er nun mal ist. Ein Kind mit den
Diagnosen MCD oder HKS muss man ja nicht ins Kinderheim geben,
wenn man sich mit der notwendigen fachlichen Begleitung
erzieherisch und therapeutisch dabei unterstützen lässt, die
manchmal schwierige, aber lohnende Aufgabe, sich einem solchen
Kind zu widmen, bewältigen zu können.
Ihr Sohn scheint sich wegen seiner Entwicklungsschwierigkeiten,
für die er und Sie nichts können, zu Hause und in der Umwelt
von Anfang an als Aussenseiter und "schwarzes Schaf"
stigmatisiert und abgeschoben gefühlt zu haben. Dagegen, und vor
allem dann gegen die Heimeinweisung, wehrt er sich heftig.
Deswegen läuft er weg, macht im Heim Probleme und führt sich
auf "wie ein Verrückter". Er ist aber nicht verrückt,
sondern er will von seinen Eltern nur als Mensch so angenommen
sein, wie er nun mal ist und wie der liebe Gott ihn geschaffen
hat.
Können Sie versuchen, das zu verstehen?
Das wünscht Ihrem Sohn Ihr
Dipl.-Psych. Hans-Reinhard Schmidt